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Selbstfürsorge für Angehörige: warum du auch zählst

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  Du bist nicht die, die krank ist. Trotzdem bist du erschöpft. Du organisierst, du hältst durch, du funktionierst. Und irgendwann merkst du, dass niemand dich fragt, wie es eigentlich dir geht.  Das ist keine Ausnahme. Das ist fast immer so. Ich kenne das auch von der anderen Seite. Als ich nach der Chemo nur noch schlafen konnte, hatten meine Angehörigen ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich selbst mal eine kleine Auszeit gönnten. Das ist nicht nötig. Man kann nur geben, wenn es einem selbst gut geht, das ist wie im Flugzeug: zuerst die eigene Sauerstoffmaske aufsetzen, dann helfen. Ich habe meinen Angehörigen damals gesagt, dass sie sich ruhig auch mal ausruhen sollen. Die Wohnung muss nicht tipptopp aussehen und die Wäsche läuft nicht weg. Warum Angehörige oft übersehen werden Wenn jemand krank ist, richtet sich die ganze Aufmerksamkeit dorthin. Zu Recht. Aber das bedeutet auch: die Person daneben wird unsichtbar. Sie fährt zu den Terminen, sie organisiert den Alltag, ...